Universale Solidarität. Response auf Julia Lis. Warum Theologie und Philosophie nicht klein und hässlich sein müssen

Im November 2023 veranstaltete das Institut für Theologie und Politik (ITP) anlässlich seines 30. Jubiläums in Frankfurt/Main die Tagung „Warum die Theologie nicht klein und hässlich sein muss.“ Das ITP berief sich dabei auf Walter Benjamins erste geschichtsphilosophische These, nach der die „Historischer Materialismus“ genannte Puppe immer dann gewinnt, „wenn sie die Theologie in ihren Dienst nimmt, die heute bekanntlich klein und hässlich ist und sich ohnehin nicht darf blicken lassen.“

Hiroshi Miyamoto. Allgegenwärtig 2025

In meiner Antwort auf Julia Lis‘ Beitrag zur „Universalen Solidarität“ frage ich, wie mit der Theologie auch die Philosophie nach ihrem Platzverweis wieder ins Spiel finden könnte.

Gelingen könnte das in dem Streit um die „letztentscheidende“ Frage, ob und wie sich die Freiheit noch von dem „absoluten Herrn“ befreien kann, den Hegel im Tod ausmacht. Gewinnen können sie diesen Streit, wenn beide „frei aussprechen, dass sie und sie allein radikal Rechenschaft ablegen von den Bedingungen der Möglichkeit befreiender Freiheit.“ (a.a.O.: 196)

Kuno Füssel. Julia Lis. Michael Ramminger (Hg). Warum die Theologie nicht klein und hässlich sein muss. Edition ITP-Kompass 39. Münster 2024

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