„Nach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch“ – auf diesen Satz Adornos hat kaum jemand so radikal geantwortet wie der Architekt Peter Eisenman mit dem Berliner Mahnmal für die ermordeten Jüdinnen und Juden Europas. Die Radikalität des Stelenfelds liegt darin, absichtsvoll einen Raum „ohne Maß und Ziel“ geschaffen zu haben, einen Raum, der kein gemeinsamer Ort ist, sondern der Raum einer Vereinzelung in „der Erfahrung, sich verloren zu fühlen.“
Das Bild danken wir Alexander Blum, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Memorial_to_the_Murdered_Jews_of_Europeabove.jpg. Die Bilder im Text hat Bettina Rudhof angefertigt.
