Zur Ökologie der Existenz

Freiheit, Gleichheit, Umwelt. 

Zur Ökologie der Existenz ist erst 2017 erschienen – zwischenzeitlich aber doch eine abgeschlossene Arbeit. Zwar ist die hier versuchte Rekonstruktion des „Geistes des Mai 1968“ zumindest nach dem gelungen, was mir möglich war. Doch hat sich die mit ihr verknüpfte Hoffnung auf seine Wiederkehr historisch zerschlagen. Dass es sich so verhält, habe ich damals schon geahnt und dieses Buch deshalb bereits gegen diese Ahnung geschrieben.  Anzueignen bleibt der Geist des Mai allerdings noch immer – die Perspektive der Wiederaneignung wird jedoch anders zu konstruieren sein als zur Zeit der Niederschrift gedacht.

Aus den Rezensionen:

Thomas Seibert ist bei seinen Lösungsansätzen nicht weit weg von der radikalen ökologischen Demokratie – und auch nicht von einem neuen Kommunismusbegriff. Seien Sie gewarnt: Mit dem Lesen verlassen Sie die Komfortzone.
Beate Willms in der taz

Natur, die aus den Fugen geraten ist. Die Dialektik von Produktivkräften und –verhältnissen ist kompliziert geworden, die Melodie der Gesellschaft spielt schneller, sodass revoltierende Kräfte die Verhältnisse anders zum Tanzen bringen müssen als früher. Auf diese spätmoderne Krisenerfahrung reagiert Thomas Seiberts Ökologie der Existenz.
Lars Hartmann im Freitag 

Wo wir stehen, wer wir sind und worum es in der Geschichte eigentlich geht. Thomas Seibert hat ein Krisenbuch geschrieben. Everything is not okay. Wir sind die Prekarisierten eines Kapitals, das längst nicht mehr nur die Arbeit, sondern unser ganzes Existieren, unsere Ökologie in seinen Wachstumswahn zwingt. Wer sich daraus zur Freiheit befreien will, wird die Reformation der Lebensweisen fortführen müssen, deren bislang letztes Abenteuer der Mai 1968 war.
Gruppe Nittribit – Frankfurter Ökonomien

Kunstvoll und doch lesbar dargestellt.
Frieder Otto Wolf

Hier der Text: 1_ÖdE

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